"One of the things that made Apple great was that it was built from the heart." (Steve Jobs)

COR, lateinisch das Herz, dem auch das englische "core" entstammt - CORprocessing, der Prozess hin zum Herzen, unserem eigentlichen Kern! In unserer vom Verstand geprägten Businesswelt sind wir es gewohnt, Dinge mit unserer linken Hirnhemisphäre zu analysieren und daraus logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Wir übersehen dabei jedoch mehrere wesentliche neurologische Fakten:

  • Die linke Hirnhälfte, der Verstand, kann gerade einmal 5 bis 9 Eindrücke pro Sekunde  aufnehmen und verarbeiten, die rechte Hirnhälfte hingegen bis zu 10.000!
  • Wir bleiben dabei innerhalb unseres kognitiven Referenzrahmens gefangen, der für die Probleme meist verantwortlich ist. Mehr desselben wird daher nur zu einer Verschärfung der Problemlage führen.
  • In einer VUCA-Welt, einer Welt, die von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägt ist, benötigen wir unsere Intuition, unser Bauchgefühl und unser Herz, die uns zum einen sensibel für die Risiken machen und zum anderen den Weg für neue Lösungen jenseits des kognitiven Referenzrahmens zeigen, die sich nur aus den anderen Hirnarealen ergeben.
  • Entscheidungen werden letztlich immer über unsere Emotionen bzw. über unser Gefühl getroffen. Wer sich daher seiner Emotionen und Gefühle bewusst ist, kann wirklich frei und rational entscheiden.

CORprocessing integriert neben den bekannten "linkshirnbasierten" analytischen und systemischen Methoden und Ansätzen immer auch die Gefühls- und Herzebene und dringt so zum eigentlichen Kern der meisten Probleme unseres Daseins vor. Gleichzeitig überwindet CORprocessing die dissoziierte Haltung klassischer Methoden und integriert den selbstreflexiven Prozess, um so die eigentlichen Hebel der Problemlösung und der Bewusstseinsentwicklung hin zum Genius Leader zu ermöglichen. Erst der selbstreflexive Prozess ermöglicht es uns, zum Kern und Wesen von uns selbst und damit den Herausforderungen der Außenwelt vorzudringen.

 

Auf der linken Seite sehen Sie das Vorgehen im klassischen Beratungs- und meist auch Changeprozess: Die Außenwelt wird als etwas Getrenntes vom Beobachter, also dem Klienten und Berater, betrachtet. Die Welt wird analytisch in ihre Einzelteile zerlegt oder kybernetisch in ihren Wechslewirkungen betrachtet. Der Einfluss der individuellen und kulturellen Selbst- und Weltbilder oder gar Gefühle und Herz werden schlicht und einfach ignoriert oder allenfalls am Rande wahrgenommen.

Auf der rechten Seite wird diese Trennung, wie sie dem Wissenschaftsmodell der westlichen Welt seit Descartes und Newton zugrunde liegt, aufgehoben. Der Mensch erkennt, dass es letztlich keine objektive Welt gibt, sondern dass die Welt ein Konstrukt unserer eigenen Wahrnehmung ist. Indem der Mensch erkennt, dass er selbst über seine Selbst- und Weltbilder Schöpfer der Außenwelt ist, erhöhen sich seine Einwirkungsmöglichkeiten exponenziell. Werden gleichzeitig noch Gefühl und das Herz als wesentliche Ressourcen für den Erkenntnis-, Lösungs- und Entscheidungsprozess integriert, schöpft der Mensch sein gesamtes Genius-Potenzial aus. Wie der Adler kann er das weite Feld überblicken und gleichzeitig fokussiert und messerscharf auf den Punkt zielen.